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Finanzen von Kindergärten erfolgreich aufräumen – Case Study mit Nathalie Faure

Episode 296
04.12.2024

In dieser Folge sprechen wir über eine spannende Erfolgsgeschichte, die sich um einen ganz besonderen Service im Bereich Wirtschaft dreht. Es geht um ein ungewöhnliches Thema: die Finanzplanung von Kindergärten in Bayern.

Zu Gast ist Nathalie Faure, Unternehmerin und freiberufliche Diplomkauffrau, die sich genau auf dieses Thema spezialisiert hat.

Wir besprechen, warum diese spezielle Nische nicht nur interessant, sondern auch sehr erfolgreich ist, und welche Herausforderungen dabei auftreten.

Nathalie erzählt von ihrem Weg in die Selbstständigkeit. Dabei stellt sich die Frage: Ist es nicht riskant, sich auf ein so spezielles Thema zu konzentrieren?

Doch in den USA gibt es den Spruch „The riches are in the niches“ – das heißt, man kann in einer kleinen Nische sehr erfolgreich sein.

Wir sprechen darüber, wie Nathalie ihre Arbeit von einer normalen Dienstleistung zu einem Productized Service weiterentwickelt hat.

Nathalie erklärt auch die Probleme, mit denen Kita-Leitungen und Elterninitiativen beim Thema Finanzen oft kämpfen. Sie hilft Kitas, Fördergelder zu beantragen und ihre finanziellen Abläufe zu verbessern. Das ist wichtig, weil Kitas ihre Einnahmen hauptsächlich aus Fördergeldern bekommen. Aber ihre Arbeit geht über Finanzen hinaus: Sie trägt auch dazu bei, dass Kinder eine bessere Betreuung und Bildung erhalten.

Ein großer Schritt für Nathalie war, ihr Geschäftsmodell zu verändern: Statt nach Arbeitszeit bezahlt zu werden, hat sie ein System geschaffen, das einfacher wächst. Sie spricht darüber, welche Herausforderungen damit verbunden waren und welche Ängste viele Selbstständige dabei haben – vor allem das Gefühl, alles allein stemmen zu müssen.

Ihre Erfahrungen in der Productized Service Mastermind, halfen ihr, Ordnung in ihr Geschäft zu bringen.

Im Gespräch geht es auch um die positiven Auswirkungen ihrer Arbeit – nicht nur auf die Kitas, sondern auch auf die Kinder, die davon profitieren.

Nathalie gibt Tipps für andere Freiberufler, die überlegen, ihr Angebot auszuweiten und mehr Menschen zu erreichen. Sie teilt sogar einen Buch-Tipp und vergleicht ihre Arbeit mit einer Sterneküche: Es geht darum, ein System zu schaffen, das Wissen weitergibt und anderen hilft.

Dieses Gespräch zeigt, wie wichtig spezialisierte Dienstleistungen sein können und welche Chancen in einem so besonderen Bereich stecken.

Mehr über Nathalie findest du auf ihrer Webseite oder auf LinkedIn

 

LE294 Erfolgreich Steuern senken und Vermögen aufbauen – Productized Service Case Study mit Liss Heller

Episode 294
22.10.2024

In dieser Episode des Podcasts betrachten wir den innovativen Productized Service in der Steuerberatung, der durch eine spannende Zusammenarbeit zwischen Liss Heller, einer erfahrenen Steuer- und Unternehmensberaterin, und ihrem Partner Wolfgang Ellmeier entsteht.

Liss, die einen beeindruckenden akademischen Hintergrund in Betriebswirtschaft und Kognitiver Neurowissenschaft hat, teilt ihre persönliche Reise in die Selbstständigkeit, die sie in der Zeit begann, als sie Mutter wurde, und die sie über international tätige Beratungen bis hin zur Gründung von Steuerkanzleien führt.

Wir sprechen darüber, wie Unternehmer nicht nur ihre Leidenschaft ausleben, sondern auch finanzielle Freiheit erlangen können. Dabei ist es von zentraler Bedeutung, dass Unternehmer effektive Wege finden, um Geld zu sparen und ihre Gewinne zu maximieren.

Liss erklärt, wie ihre Dienstleistungen Unternehmer unterstützen, langfristige Vermögenswerte aufzubauen, Steuern zu optimieren und gleichzeitig eine stabile finanzielle Basis zu schaffen. Im Gespräch wird deutlich, dass ihre Zielgruppe eindeutig definiert ist: Unternehmer zwischen 35 und 45 Jahren, die lernen sollen, ihr Unternehmen effizient zu führen, um für sich und ihre Familien abzusichern, selbst in stürmischen Zeiten.

Ein zentraler Aspekt dieser Episode ist die innovative Dienstleistung, die auf einer tiefgreifenden Analyse der Unternehmensstrukturen basiert. Liss und Wolfgang stellen fest, dass viele Unternehmen in der Kostenoptimierung und im Cash-Management ungenutzte Potenziale haben, die es zu erschließen gilt. Durch eine umfassende Unternehmensanalyse, die sowohl finanzielle als auch steuerliche Aspekte umfasst, helfen sie Unternehmern, klare Einsichten zu gewinnen und fundierte Entscheidungen zu treffen.

Im Verlauf des Gesprächs tauchen Liss und Maik in die Details des neu gestalteten Productized Service ein, der nicht nur eine einmalige Bestandsaufnahme, sondern auch eine langfristige Begleitung umfasst. Dies ermöglicht es Unternehmern, sich an veränderte Marktbedingungen anzupassen und proaktiv mit neuen Herausforderungen umzugehen. Liz hebt hervor, wie wichtig es ist, diesen Service kontinuierlich anzupassen, insbesondere in einer Dynamik, die von Gesetzen, Marktbedingungen und Innovationen wie KI geprägt ist.

Besonders spannend wird die Diskussion, als Liss über die Einführung eines wertbasierten Preismodells spricht, das Unternehmen helfen soll, ihre Leistungen angemessen zu bewerten und damit den Mehrwert für ihre Kunden zu maximieren.

Sie teilt ihre Vision eines Multi-Family-Offices, das durch die Bündelung von Dienstleistungen kosteneffizientere Lösungen für Unternehmer anbieten will und die Kräfte verschiedener Familien bündelt, um bessere Angebote für ihre Vermögenswerte zu erhalten.

Abschließend gibt Liss wertvolle Tipps für Freiberufler und Unternehmer, die erwägen, ihre Dienstleistungen in Form eines Productized Service zu gestalten. Sie ermutigt, den Schritt zu wagen und betont, dass es unerlässlich ist, eine klare Nische zu finden und ihre Expertise zu vertiefen.

In diesem Kontext gibt sie die Empfehlung, dass es gerade für Anwälte, IT-Dienstleister und andere Freie Berufe wichtig ist, sich mit unternehmerischen Prinzipien zu beschäftigen, um die gebotenen Chancen optimal zu nutzen. Liss betont die Wichtigkeit der Reflektion und Planung in der unternehmerischen Reise, um effizient zu handeln und letztlich Erfolg zu haben.

Diese Episode bietet tiefgreifende Einblicke in die Welt der Steuerberatung und Unternehmensführung mit einem klaren Fokus auf praktikable Lösungen für konkrete Herausforderungen von Unternehmern.

Finanzen Einfach Machen – Productized Service Case Study mit Jörg Roos

Episode 289
12.09.2024

Viele Freiberufler sind gut in dem, was sie tun. Das Problem: Sie sind zu 100 Prozent das Produkt. Fällt die Person aus, fällt der Umsatz aus. Jörg Roos, Diplomökonom und ehemaliger CFO bei der Deutschen Bank und Medion AG, hat das erkannt und konsequent etwas dagegen getan.

Das Problem: Hohe Qualität, aber keine Skalierbarkeit

Jörg hilft Handwerkern und Dienstleistern dabei, ihre Finanzen auf stabile Beine zu stellen. Sein Wissen ist tief, seine Erfahrung über 25 Jahre. Aber sein Geschäftsmodell hatte einen Haken: Alles hing an ihm persönlich.

Er hatte bereits funktionierende Angebote. Drei davon, alle profitabel. Trotzdem war klar: Wenn er nicht da war, lief nichts. Kein Urlaub ohne schlechtes Gewissen. Kein spontaner Nachmittag am See mit der Frau, ohne vorher den Kalender zu checken.

Das war nicht das Ziel.

Der Trigger: Ein Wochenende, ein Gespräch, eine Entscheidung

Jörg und Maik Pfingsten kennen sich seit Jahren. Auf einem Intensiv-Wochenende kamen sie zufällig wieder ins Gespräch, und Jörg brachte seinen Wunsch auf den Tisch: eine hochindividuelle Dienstleistung aufbauen, die aber nicht mehr zu 100 Prozent von ihm persönlich abhängt.

Auf der Rückfahrt schickte er eine Sprachnachricht. Entscheidung getroffen. Termin gebucht.

Drei Angebote, ein Ziel: Systematisieren statt addieren

Der erste Schritt war kein Neustart. Es ging darum, aus drei bestehenden, erfolgreichen Angeboten etwas Neues zu formen. Kein bunter Blumenstrauß mehr, sondern ein klares System.

Das Ergebnis: zwei Stufen.

Productized Service Nr.1: Die 360-Grad-Business-Analyse

Der Kunde füllt ein Workbook aus. Dann verbringen Jörg und der Kunde einen Tag gemeinsam in Haltern. Am Ende steht ein konkreter Schritt-für-Schritt-Fahrplan. Klar, individuell, umsetzbar.

Dieser erste Tag hat noch einen weiteren Effekt: Er ist der Nasenfaktor-Test. Für beide Seiten. Finanzen sind Vertrauenssache. Spätestens nach einem Tag weiß man, ob man miteinander arbeiten will oder nicht.

Productized Service Nr.2: Das Mentoring-Programm „Finanzen einfach machen“

Wer weitermachen will, steigt ins Mentoring ein. Laufzeit: ein bis zwei Jahre, je nach Ausgangssituation. Das Ziel ist klar definiert: sechs Monate Liquiditätsreserve und mindestens 20 Prozent Gewinn im Tagesgeschäft.

Das Programm kombiniert individuelle Betreuung mit Gruppenelementen. Keine endlosen Gruppen-Calls, bei denen niemand mehr weiß, welcher Termin gerade relevant ist. Stattdessen: persönliche Treffen, ein geschlossener Raum, echte Unternehmer, die alle dasselbe Ziel verfolgen.

Was einen Productized Service von einer Dienstleistung unterscheidet

Der entscheidende Unterschied: Das System läuft, auch wenn Jörg nicht im Raum ist. Sein Team analysiert die Zahlen nach klaren Vorgaben, leitet Handlungsempfehlungen ab, begleitet den Kunden durch den Prozess.

Jörg ist nicht mehr das Nadelöhr. Er kann dabei sein, wenn er will. Er muss nicht mehr, wenn er nicht will.

Das klingt simpel. Es ist aber das Ergebnis von zwei intensiven Workshoptagen, in denen jeder Schritt des Prozesses durchdacht, visualisiert und auf das Sternekoch-Rezept reduziert wurde: Was muss passieren, damit der Kunde am Ende hochzufrieden ist, egal wer die Arbeit konkret ausführt?

Keine Marketingkampagne, sondern echte Gespräche

Jörg hat sein neues Programm nicht mit einer Salespage gelauncht. Er hat bestehende Kunden angerufen, die er kannte und schätzte, und ihnen gesagt: Ich will kein Geld von dir. Ich will dein ehrliches Feedback.

Das Ergebnis: Alle wollten kaufen.

Schon das erste Gespräch hat die gesamte Investition in den Workshop wieder eingespielt. Das Vielfache davon folgte danach.

Was Handwerker und Dienstleister daraus mitnehmen können

Jörg bringt in seiner Arbeit einen Satz immer wieder: Finanzen sind die einzige Disziplin, die mit dem Hintern einreißen kann, was du mit den Händen aufgebaut hast.

Wer mehr Umsatz als Lösung für alle Probleme betrachtet, irrt sich. Man kann sich auf geradem Weg in die Insolvenz wirtschaften. Wer die Finanzen nicht im Griff hat, merkt es oft erst, wenn das Konto leer ist, obwohl die BWA Gewinn ausweist.

Das ist kein Vorwurf. Es hat schlicht niemand beigebracht. Genau da setzt Jörg an.

FSP285 Umsatzsprung durch exzellente Kundenbegeisterung – Productized Service Case Study mit Christian Lueters

Episode 285
05.03.2024

In dieser Episode sprechen wir mit Christian Lüthers, einem Ingenieur und Unternehmer, der sich auf das Thema Kundenservice spezialisiert hat, kombiniert mit japanischen Elementen.

Wir diskutieren die Bedeutung eines gut aufgestellten Kundenservice für Unternehmen und wie dieser Kunden loyal machen und Umsätze steigern kann.

Christian teilt seine unternehmerische Reise, die von seiner Informatikkarriere bis zur Gründung einer Firma für Wertstromoptimierung reicht.

Wir tauchen ein in die Welt des Kundenservice und die Bedeutung von Effizienz und Beziehungsaufbau zu Kunden. Christian betont, wie Unternehmen durch ausgezeichneten Support Kunden zu Fans machen können, was langfristig zu Umsatzsteigerungen führt.

Wir diskutieren auch das Kano-Modell, das die Kundenbedürfnisse mit der Kundenzufriedenheit vergleicht und wie Unternehmen durch einzigartige Kundenerlebnisse Kunden langfristig binden können.

Zum Schluss verweisen wir auf seinen geplanten Podcast und die Bedeutung von Investitionen in Kundenerfahrung.

FSP284 In vier Wochen zur Webseite die Kunden anzieht – Case Study mit Friederike von dem Bussche

Episode 284
14.02.2024
In dieser Episode geht es um die Bedeutung einer guten Webseite für Geschäftskunden und wie man Kunden überzeugen kann.

Zu Gast ist Friederike von den Bussche, eine Innenarchitektin und Expertin für Webseiten, dabei und erklärt, warum eine gute Webseite so wichtig ist.

Sie teilt ihre Erfahrungen als Unternehmerin und wie sie für ihr Unternehmen Das Pixelsyndikat einen Productized Service entwickelt hat, um ihr Geschäft umzugestalten.

Wir sprechen über die Grundlagen, um Geschäftskunden zu gewinnen, die Bedeutung einer guten Webseite und wie man Kunden damit überzeugen kann. Und die Methode des „Feenstaubs“ zur Kundenbindung.

FSP282 Mit Innovation Sprints erfolgreich Produkte in den Markt bringen – Eine Case Study mit Florian Hameister

Episode 282
04.02.2024
In dieser Folge spreche ich mit Florian Hameister.

Er ist freiberuflichen Wirtschaftsingenieur und hilft Firmen dabei Produkte und Geschäftsmodelle zu entwickeln, die wirklich auf die Wünsche der Kunden eingehen.

Florian Hameister erklärt, wie wichtig es ist, dass neue Ideen nicht nur cool sind, sondern auch wirklich zu dem passen, was die Firma macht und was die Kunden brauchen.

Er sagt, dass Firmen mehr darauf achten sollten, was Kunden wirklich wollen, statt nur coole Funktionen zu entwickeln.

Ein Beispiel, das er bringt, ist eine Firma aus China, die Lego macht. Sie haben etwas Besonderes erfunden, damit das Auspacken des Spielzeugs für die Kunden spannender ist. Florian zeigt, dass gute Ideen sich nicht nur auf das Produkt beschränken sollten, sondern auch darauf, wie Kunden das Produkt erleben.

Florian Hameister spricht auch darüber, wie wichtig es ist, die richtigen Fragen zu stellen, um herauszufinden, was Kunden wirklich brauchen, und sicherzustellen, dass die Leute, die Entscheidungen treffen, auch zuhören.

Er hilft Firmen dabei, neue Ideen systematisch und effektiv umzusetzen, indem er verschiedene Blickwinkel berücksichtigt.

Es ist wichtig, dass neue Ideen nicht nur gut zur Firma passen und Potenzial haben, sondern auch in der realen Welt getestet werden. Er meint, dass es auch sehr wichtig ist zu verstehen, welche Probleme Kunden haben und wie man die Bekanntheit von Produkten steigern kann.

Außerdem erzählt Florian Hameister über seinen Productized Service, den er anbietet, der Firmen hilft, ihre Innovationsideen zu erweitern und sichtbar zu machen. Mit seinem vierwöchigen Innovation Sprint können Firmen bessere Entscheidungen treffen und Risiken mindern.

Weiterhin unterstreicht Florian die Wichtigkeit von guter Kommunikation, um sicherzugehen, dass die Botschaft der Firma richtig ankommt und dass die Firma effektiv mit ihren Kunden spricht. Er betont, dass es darum geht, echten Mehrwert für den Kunden zu schaffen und ihnen zu helfen, ihre Aufgaben besser zu erledigen. Gute Innovation sollte nicht mit Farschung verwechselt werden, und es ist entscheidend, mit Experten zusammenzuarbeiten, um Ideen zu bewerten und den Gesamtkontext zu verstehen.

Zuletzt spricht Florian darüber, dass er an einer Online-Bibliothek zum Thema Innovation und Kreislaufwirtschaft arbeitet. Damit will er Firmen unterstützen, kluge Entscheidungen zu treffen. Sein Ziel ist es, Firmen widerstandsfähiger zu machen und ihnen zu helfen, nachhaltige Geschäftsmodelle zu entwickeln.

FSP278 Lohnkosten reduzieren und gleichzeitig Mitarbeiterzufriedenheit steigern? Eine Case Study mit Steuerberaterin Jacqueline Daute

Episode 278
15.11.2023

Herausforderung Personalkosten im Handwerk

Wusstest du, dass es eine wenig bekannte Möglichkeit gibt, nicht nur deine Personalkosten zu senken, sondern auch die Zufriedenheit deiner Mitarbeiter drastisch zu erhöhen? Eine Strategie, die so effektiv ist, dass sie nicht nur dein Team vor der Abwerbung durch die Konkurrenz schützt, sondern auch den Gewinn deines Unternehmens steigert.

Das ist kein Traum, sondern Realität, von der viele nichts wissen.

In der heutigen Episode spreche ich mit der Steuerberaterin Jacqueline Daute, die dir verraten wird, wie die Optimierung deiner Personalkosten dein Unternehmen revolutionieren und ein Win-Win-Szenario schaffen kann, das du nie für möglich gehalten hättest.

Gerade im Handwerk ist es oft schwierig, gute Mitarbeiter zu finden. Viele Unternehmer befürchten, dass ihre besten Mitarbeiter von anderen Unternehmen abgeworben werden. Ein weiteres wichtiges Thema sind die Lohnkosten: Sie sind relativ hoch und das kann für den Betrieb problematisch sein.

Der „Personaldiamant“ ist ein Productized Service, der Unternehmern hilft, ihre Lohnkosten zu optimieren.

Das bedeutet, dass die Mitarbeiter mehr Geld bekommen, ohne dass es das Unternehmen mehr kostet. Es ist wichtig, ein Vertrauensverhältnis zu den Unternehmern aufzubauen, um individuelle Lösungen zu entwickeln, die sowohl für neue als auch für bestehende Mitarbeiter attraktiv sind.

Dieser Ansatz bietet Handwerksbetrieben viele Vorteile.

Sie werden als Arbeitgeber attraktiver, weil sie ihren Mitarbeitern mehr bieten können. Gleichzeitig sparen sie Kosten, weil sie ihr Geld effizienter einsetzen. Offenheit für neue Lösungen und Kooperationsbereitschaft sind dabei sehr wichtig.

Es geht auch darum, Unternehmer bei Lohnverhandlungen zu unterstützen. So können Konflikte vermieden und faire Lösungen für alle gefunden werden. Ziel ist eine Win-Win-Situation für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Wer mehr über das Angebot von Jacqueline Dauthe erfahren möchte, kann sie über ihre Website kontaktieren. Dort kannst du mit ihr ins Gespräch zu kommen.

FSP274 In 2 Wochen zur agilen IT – Productized Service Case Study mit Sven Koble

Episode 274
27.09.2023
In dieser Episode spreche ich mit Sven Koble über seinen einzigartigen Productized Service in der IT-Branche.

Wir werfen einen Blick auf die Herausforderungen von Organisationen, die mit vielen parallelen Projekten und begrenzten Ressourcen jonglieren, und zeigen, wie ein innovativer und strukturierter Ansatz nicht nur den Output vervierfachen, sondern auch ein Umfeld für Weiterbildung und Zufriedenheit schaffen kann.

Anhand realer Kundenerfahrungen beleuchten wir, wie dieser Service das Potenzial hat, sowohl kurz- als auch langfristig Nutzen zu stiften, indem er agile Transformationen ermöglicht und Teams befähigt, ihre Projekte effizienter und schneller umzusetzen.

Sven, ein erfahrener Freiberufler, teilt seine Aha-Erlebnisse und Erfolgsgeschichten und nimmt uns mit auf eine Reise, um die Leistungsfähigkeit und den Wert von Productized Services für sich und seine Kunden zu veranschaulichen.

Worüber wir sprechen

  1. Optimierung von Output und Outcome
    Sven erläutert, wie durch die Anpassung an zwei wesentliche Stellschrauben – den Output des IT-Teams und den Outcome für die Organisation – erhebliche Fortschritte erzielt werden können.
  2. Überwindung von Herausforderungen
    Erfahre, wie Productized Services Organisationen helfen, Herausforderungen zu überwinden und ihre Ressourcen optimal zu nutzen, indem der Fokus auf Transparenz und die Priorisierung der wichtigsten Projekte gelegt wird.
  3. Wertsteigerung und Zufriedenheit
    Entdecke, wie Teams durch diese Services nicht nur produktiver, sondern auch zufriedener werden, wodurch eine positive Arbeitsumgebung geschaffen wird.
  4. Schnelle und effektive Transformation
    Sven und ich sprechen darüber, wie eine agile Transformation in nur zwei Wochen realisiert werden kann, und teilen Erfolgsgeschichten, die den hohen Wert und die Effektivität von Productized Services demonstrieren.
  5. Langfristiger Nutzen und nachhaltige Wertsteigerung
    Diese Folge beleuchtet, wie der durch den Service geschaffene Wert jedes Jahr neu generiert wird und wie Du Sven nur initial für zwei Wochen benötigst, um eine dauerhafte Veränderung herbeizuführen.

Tipps für Freiberufler

Sven gibt wertvolle Tipps für Freiberufler, die einen Productized Service in Erwägung ziehen. Und wir sprechen darüber, wie der Workshop „In 2 Tagen zum Productized Service“ ihm geholfen hat abzukürzen.

Mehr zu Sven im Netz

 

FSP273 Softwareentwicklung wie eine gut geölte Maschine – Productized Service Case Study mit Matthias Künzi

Episode 273
13.09.2023

Zusammenfassung

Maik Pfingsten, Autor, Mentor und Gründer des Productized Service Mastermind und des Productized Service Excellence Clubs, begrüßt Matthias Künzi im Podcast. Matthias ist freiberuflicher Elektronik- und Softwareingenieur, zertifizierter Softwarearchitekt und Gründer von Visual Klar, einem Ingenieurbüro in der Schweiz. Er ist spezialisiert auf gut konzipierte Softwaresysteme und einen reibungslosen Entwicklungsprozess.

Matthias erzählt von seiner Entscheidung, sich selbständig zu machen, und wie er von der traditionellen Arbeit auf Projektbasis zu einem „Productized Service“-Modell wechselte. Dieses Modell bietet Dienstleistungen zu einem festen Preis und innerhalb eines festen Zeitrahmens an, so dass der Kunde weiß, was er für sein Geld bekommt.

Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Software- und Systemarchitektur, insbesondere die Zukunftsfähigkeit von Softwareprodukten und die Vermeidung von frühen Fehlern, die später teuer korrigiert werden müssen. Ein weiterer Aspekt sind Team und Struktur: Wie sind Entwicklungsabteilungen organisiert, wie arbeiten die Leute zusammen, welche Tools und Methoden werden eingesetzt?

Mehr über Matthias Künzi auf LinkedIn oder visuellklar.

Wichtigste Punkte:

Productized Service-Model

Matthias Künzi hat seine Dienstleistungen durch das Konzept des „Productized Service“ optimiert. Dabei handelt es sich um standardisierte Dienstleistungen, die zu einem Festpreis angeboten werden und klare Ergebnisse liefern. Dieses Modell erlaubt es, Dienstleistungen effizient und ohne das traditionelle „Zeit gegen Geld“-Modell anzubieten.

Softwareentwicklung und -architektur

Matthias Künzi betont die Wichtigkeit einer gut durchdachten Software- und Systemarchitektur. Er bietet eine spezialisierte Dienstleistung zur Überprüfung und Optimierung von Softwareprojekten und -produkten an. Die richtige Struktur und Architektur sind entscheidend für die langfristige Skalierbarkeit, Wartbarkeit und Weiterentwicklung. Fehler, die zu Beginn gemacht werden, können später teuer zu stehen kommen.

Visuelle und verständliche Darstellung

Ein besonderer Wert der Dienstleistung von Matthias Künzi liegt in der visuellen Darstellung seiner Analysen. Er stellt komplexe technische Informationen so dar, dass sie nicht nur für Fachleute, sondern auch für Entscheidungsträger leicht verständlich sind. So können notwendige Massnahmen klar erkannt und umgesetzt werden.

FSP269 In 30 Tagen zum Masterplan für Ihr Betriebsgebäude – Productized Service Case Study mit Roland Hartl

Episode 269
01.08.2023

Was ist dein Productized Service und welches Problem löst er für deine Kunden?

Eine klare Vision, ein durchdachtes Konzept oder gar ein umfassender Masterplan sind für die nächsten Jahre von großer Bedeutung, um sich gezielt und kontrolliert weiterentwickeln zu können.

Der Markt ist sehr volatil – es geht rauf und runter, oft in rasantem Tempo. Diese schnellen Veränderungen können produzierende Mittelständler manchmal überfordern.

Ein Beispiel: Plötzlich musst du als Unternehmer innerhalb kürzester Zeit eine neue Produktionslinie einführen und nur zwei Jahre später brauchst du einen Lagerbereich. Es ist wichtig, all dies in einem Gesamtkonzept zu berücksichtigen und dir Flexibilität zu ermöglichen. Gleichzeitig darf man nicht vergessen, dass man auch später noch Automatisierungsmöglichkeiten nachrüsten kann, aber dafür sollte man schon jetzt die nötigen Vorkehrungen treffen.

Es wird sehr wichtig sein, den Gesamtkontext für die nächsten zehn Jahre zu betrachten und dies in eine Gesamtstrategie zu integrieren.

Ein solcher Ansatz wird für produzierende Mittelständler von entscheidender Bedeutung sein, wenn sie sich erfolgreich weiterentwickeln wollen. Es wird ihnen die Möglichkeit geben, sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen und gut vorbereitet zu sein.

Mein Ziel ist es, ihnen einen umfassenden Überblick zu verschaffen, damit keine Fehler oder Versäumnisse in den Abläufen auftreten. Insbesondere bei bestehenden Anlagen oder Betrieben.

Ein zentrales Thema ist dabei die Dokumentation vorhandener Pläne. Oft sind Produktionsanlagen seit Jahrzehnten in Betrieb und die Pläne entsprechend dürftig.

Hier kann ich zum Beispiel mit Drohnen Aufnahmen und Vermessungen durchführen und die Abläufe aus der Vogelperspektive anschaulich darstellen. Davon verspreche ich dem Kunden in Zukunft einen erheblichen Mehrwert.

Nach 30 Tagen ist der Kunde dank meiner Unterstützung in der Lage, fundierte unternehmerische Entscheidungen zur Weiterentwicklung und baulichen Anpassung zu treffen.

Die Sicherheit, die ich dabei vermitteln kann, ist von großem Nutzen.

Ich habe oft erlebt, dass vorhandene Pläne nicht korrekt waren, und es kann fatal sein, wenn man darauf aufbaut und später feststellt, dass die Parameter nicht stimmen.

Mit einer klaren Dokumentation der bestehenden Abläufe und den genauen Maßen der Gebäude sorge ich dafür, dass der Kunde auf verlässliche Informationen zurückgreifen kann.

Durch den Einsatz von Drohnen und präzisen Vermessungsmethoden kann ich gleich mehrere Probleme lösen.

Neben der exakten Vermessung der Gebäude kann ich auch eine übersichtliche Dokumentation der Prozesse vorlegen. Dadurch erhält der Kunde ein wesentlich besseres Ergebnis und klare Vorgaben für die weiteren Schritte.

Ein großer Vorteil für meine Kunden ist, dass ich nicht nur klare Ergebnisse und Mehrwert liefere, sondern dies auch zu einem Festpreis.

Damit entfällt das Risiko unerwartet hoher Rechnungen, die zu Diskussionen führen können.

Meine Kunden haben somit die Sicherheit, dass sie zu vorher festgelegten Konditionen arbeiten können, was für sie äußerst vorteilhaft ist.

Was waren für dich Aha-Erlebnisse in dem Workshop mit mir?

Für mich war es das System und die Standardisierung. Die große Überraschung für mich war, dass man nicht alles neu erfinden muss, sondern dass es darum geht, die richtige Struktur zu schaffen, um dem Kunden ein effizienteres Ergebnis zu liefern.

Ich habe immer gedacht, dass jedes Objekt, das ich plane und dann für jeden Kunden baue, ein Prototyp ist. Das ist im Grunde auch richtig, aber die Prozesse dahinter sind eigentlich immer gleich.

Ich habe gelernt, dass ich jetzt dem Kunden einen Festpreis anbieten kann und das auch in ein System integrieren kann, wo ich mit einem guten Gefühl sagen kann, das wird diesen Preis kosten und er bekommt das versprochene Ergebnis.

Das gibt mir und meinen Kunden ein gutes und sicheres Gefühl, und ich glaube, das ist auch das, was die heutige Zeit braucht.

Gerade in der Baubranche sind es viele Kunden gewohnt, dass es nur eine Kostenschätzung gibt und die tatsächlichen Kosten oft davon abweichen.

Deshalb möchte ich von Anfang an eine klare Richtung vorgeben, indem ich sage: „Das ist ausgemacht, dieser Preis ist fix und wird am Ende auch so abgerechnet“.

Das ist sicherlich ein ganz wichtiger Punkt in dem ganzen Prozess.

Es gibt dem Kunden auch die Sicherheit, dass er weiß, was er in den 30 Tagen zu erwarten hat und was der fixe Preis dafür ist.

Hast du ein paar Tipps für andere Freiberufler, die so über einen Productized Service nachdenken?

Grundsätzlich ist es wichtig, offen zu sein.

Als ich zum ersten Mal von deinen Themen gehört habe, war ich neugierig, dachte aber zunächst, dass das nur im Maschinenbau oder in standardisierten Bereichen funktioniert.

Für uns Bauingenieure und Architekten schien mir das undenkbar.

Aber jedes produzierende Unternehmen durchläuft eine Entwicklung und strebt ein mögliches Wachstum sowie die Einführung neuer Produkte an. Dabei stellen sich immer wieder ähnliche Fragen.

Für mich war es faszinierend zu sehen, dass man mit einem durchdachten System und einem klaren Prozess dem Kunden eine deutlich höhere Qualität bieten kann.

Durch gezieltes Eingehen auf bestimmte Themenpunkte kommt man schneller und effizienter zu den gewünschten Ergebnissen.

Aber das große Thema dahinter ist, dass es überall anwendbar ist. Es geht um einen Ablauf, ein System, einen Prozess, den man kanalisieren kann.

Du begleitest uns dabei, und ich glaube, dass wir oft zu sehr in unserem eigenen Denken gefangen sind.

Deine Erfahrung hat mir geholfen, Schritt für Schritt alles zu analysieren, die einzelnen Prozesse zu gestalten, und ich bin erstaunt, wie klare Checklisten dabei entstehen. Das ist vergleichbar mit den Checklisten, die Piloten im Flugzeug benutzen.

Das gibt mir die Sicherheit, dass ich nichts vergesse und alle Bedürfnisse des Kunden berücksichtige. Das schafft Vertrauen beim Kunden.

Früher war es mal besser, mal schlechter, immer ein Kompromiss, immer ein Prototyp.

Aber jetzt kann ich effizienter und professioneller vorgehen.

Wo finden wir dich?

Natürlich im wunderschönen Österreich. Das ist selbstverständlich.

Aber ich habe auch eine Homepage. Die Adresse lautet simus.at.

Dort findet man auch die meisten Informationen.

Am liebsten ist mir aber der persönliche Kontakt, sei es per E-Mail oder Telefon.

Dann können wir alles besprechen – wie das Ganze ablaufen könnte, in welchem Zeitrahmen und auch was es kostet.

Ein persönliches Gespräch ist meiner Meinung nach sehr wertvoll, um sich besser kennen zu lernen und zu sehen, ob die Chemie stimmt.